Kinderbuch

Ich schrieb das Buch vor zwei Jahren meinen Enkelkindern zu Weihnachten.


Nachdem die Resonanz sehr groß war, entschied ich mich, das Buch über einen Verlag zu veröffent-lichen, was Mitte 2012 auch ver-

wirklicht wurde.


Zur Vervollständigung malte ich Szenen in Aquarelltechnik und integrierte sie an passender Stelle.

 

 

 

Hier ein kleiner Auszug aus der spannenden Geschichte, die der Opa seinem Enkel abends vor dem Einschlafen am lodernden Kaminfeuer erzählt: 

 

Opa hatte eine tiefe Bassstimme, sein weißer Vollbart war vom Pfeifenrauch gelblich verfärbt, während sich über seinen Augen  buschige, schwarze Augenbrauen spannten, die so gar nicht zu den silbergrauen Haaren, die stets wirr in seine Stirn hingen, passten.

Sein Antlitz nahm einen verschmitzten Ausdruck an, seine Augen leuchteten geheimnisvoll, bevor er weiße Rauchkringel zur Decke tanzen ließ. Vielsagend runzelte er die Stirn und fing an zu erzählen:

 

...Flummy, der kleine Drachenjunge, sieht nicht so furchterregend aus wie das stampfende Geräusch vermuten ließ, im Gegenteil, sein breiter Mund lächelt, die runden Augen strahlen freundlich, und die Zacken auf seinem Kopf sehen lustig aus. Er hat kräftige Hinterbeine, doch die Vorderbeine waren winzig, sodass der Fuchs kurz lachen muss. "Du siehst aber komisch aus, warum hast du so kleine Vorderbeine?"

Die freche Äußerung des Winzlings vor ihm ärgert den kleinen Drachen. Er schnauft verächtlich durch seine großen Nasenlöcher. (...) "Ich brauche keine großen Vorderbeine, ich kann mit meinem kräftigen Schwanz so gut Balance halten, dass ich ohne Probleme auch auf zwei Beinen gehen kann. Und übrigens, ich nehme gerade Flugstunden bei meinem Papa!" Wie zur Bestätigung breitet er seine Flügel, die der kleine Fuchs bisher noch nicht entdeckt hatte, aus. Mit hastigen, ungelenken Bewegungen deutet er das Fliegen an.

"Wenn man so plump ist wie du, kann man doch nicht fliegen", spöttelt der Fuchs. Wieder schnaubt Flummy, diesmal aber wesentlich ärgerlicher und ungestümer (...) und dass du Bescheid weißt, ich kann etwas, das sonst niemand auf der ganzen Welt kann, ich kann Feuer speien."

"Das glaub ich dir nicht", bemerkt der kleine Fuchs amüsiert (...)

 

(...Reinie, so heißt der Fuchs, und Flummy, das Drachenkind, streiten noch eine Zeitlang miteinander, doch letztendlich werden sie Freunde und schleißen sogar Blutsbrüderschaft. In der Folge werden sie in spannende Abenteuer verwickelt...)

 

(...) Immer noch steckt den beiden Blutsbrüdern der Schrecken in den Knochen, während sich der Nebel, der aus der Quelle emporsteigt, immer mehr ausbreitet und stetig höher kriecht. Es dauert nicht lange, dann spitzt nur noch Flummys Kopf aus dieser Suppe hervor. Der kleine Drache kann seinen Freund Reinie nicht mehr sehen, doch er spürt, wie sich der Fuchs eng an seine Beine drückt.

"Flummy, kannst du was sehen?", hört er Reinies ängstliche Stimme aus dem dichten Nebel.

"Ja, aber wenn der Nebel noch höher steigt, seh ich auch nichts mehr." Ein leises Rauschen, das immer stärker anschwillt, erfüllt plötzlich die Höhle...

 

(... wie durch ein Wunder hat sich der Nebel verzogen, und die zwei ungleichen Freunde stehen versteinert vor der Quelle, die nun spiegelglatt vor ihnen liegt. Auf dem Grund der Quelle entdecken sie eine geheimnisvolle Zeichnung, deren Deutung ihnen einiges Kopfzerbrechen bereitet und dessen Lösung nur im unendlichen Universum zu finden ist...)

 

Wenn Sie die Leseprobe neugierig gemacht hat, können Sie das Buch unter Angabe der ISBN 9-78385040-266-8 in jeder Buchhandlung oder über Online-Portale wie www.Amazon.de, www.bücher.de usw. bestellen.

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Dieses Kinderbuch ist

sehr zu empfehlen: siehe

unter "Norberts Lesewelt"

Burg Drachenkopf

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